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Struktur und Bedeutung

Inhaltsverzeichnis

1. Kybernetik

1.1 Die Anfänge
    Beinahe ein Paradigmenwechsel
– Probleme mit der Interdisziplinarität
– Unzulängliche Definitionsversuche
    Wichtige Stichworte
– «Steuerung»
– «Regelung»
– «Information»
– «Kommunikation»
– «Signal»
– «Modell»

1.2 Kybernetik als Universalwissenschaft
    Allgemeiner Überblick
– Zum Begriff des Systems
– Die proximate und die ultimate Betrachtungsebene
– Der Anspruch auf Universalität
    Die Abstraktion von der Qualität
– Gesetz
– Qualität
– System
– Universalität
    Der Sinn der systemtheoretischen Abstraktion
– Systemsynthese
– Systemanalyse
    Die Unterspezifikation der Kausalität
– Die Lehre von den vier Ursachen
– Konditionalität
– Kausalität
– Freiheit und Unterspezifikation
– Zusammenfassung: Die beiden Signalkriterien

1.3 Wirkungsgefüge
    Der Begriff der Wirkung
– Explizite und implizite Funktionen
– Steuerung
– Blockschaltbild und Flußdiagramm
    Darstellungsregeln
– Eingänge, Ausgänge, Verzweigungen
– Darstellungsfehler
– Energie- und Massenflüsse
– Eine frühe Formulierung des Regelungsprinzips
– Mason-Diagramme

1.4 Kybernetik und Organetik
    Organetik
– Der «gerätetechnische» Aspekt
– Die heuristische Bedeutung der Organetik
– Übersichtspläne und Wirkungspläne
    Kybernetische Modelle
– Allgemeines zum Modellbegriff
– Hypothetische und heuristische Wirkungsgefüge
– Organetische Modelle

2. Informationstheorie

2.1 Mengen und Räume
    Abbildung
– Menge
– Homomorphie und Isomorphie
– Struktur
    Abstand
– Anschauliche Einführung
– Die mathematische Abstandsdefinition
– Metrische Räume
    Nachbarschaft
– Topologische Abbildungen
– Dimension
– Psychologische Beispiele für topologische Räume
    Variablen
– Variablen und Funktionen
– Skalierung

2.2 Information
    Die informationstheoretische Beschreibung einer Quelle
– Informationstheorie
– Inventar und Quelle
– Entscheidungsgehalt
– Entropie
– Redundanz
    Die informationstheoretische Beschreibung eines Kanals
– Sender, Empfänger, Kanal
– Information und Abbildung
– Dissipation und Äquivokation
– Transinformation und Verbundentropie
– Venn-Diagramme
    Das Problem der «Übertragung» von Information
– Informationsfluß
– Das Problem der Informationserhaltung
– Latente und manifeste Information
– Informationsverarbeitung
– Irreversible Informationsvernichtung

3. Strukturelle Systemanalyse

3.1 Erläuterungen zum Signalbegriff
    Taxonomie der Signale
– Wirkgrößen und Hilfsgrößen
– Observable und Inferable
– Exkurs über hypothetische Konstrukte und intervenierende Variablen
– Skalare und Vektoren
– Individuelle und kollektive Variablen
– Variablen und Felder
    Formen der Interdependenz
– Systemtheorie und «Feldtheorie»
– Rückwirkung und Rückführung
– Psychologie und Systemtheorie
– Virtuelle Rückwirkungsfreiheit

3.2 Grundoperationen der strukturellen Systemanalyse
    Die Komplexität von Wirkungsgefügen
– Das Prinzip der progressiven Differenzierung
– Komplexitätsmaße
– Explizite und implizite Wirkungsgefüge
    Manipulation und Aufschneidung
– Indirekte und direkte Wirkung
– Gefühlstheorien
– Nystagmus
– Reduktion von Wirkungsgefügen

4. Stationäre Systemanalyse I: Kennlinien

4.1 Einführung
    Gliederung der proximaten Systemtheorie
– Strukturelle Systemanalyse
– Quantitative Systemanalyse
    Nichtlinearität
– Das Superpositionsprinzip
– Nichtlineare Wirkungsgefüge
– Additions- und Multiplikationssymbole
– Nichtlineare Kennlinien
– Richtcharakteristiken

4.2 Exemplarische Probleme der Kennlinienbestimmung
    Experimentelle Ermittlung von Kennlinien
– Die adäquate Reizung des Gleichgewichtsorgans
– Die Argumentation von Magnus
– Die Lösungsidee von Holsts
– Richtcharakteristik des Statolithenapparates
    Algebraisierung von Kennlinien
– Richtungssensible Rezeptoren
– Soziale Distanz
    Systemtheoretische Begründung von Kennlinien
– Die Anomalie der Augenrollung
– Die psychophysischen Maßformeln von Weber, Fechner und Stevens

5. Stationäre Systemanalyse II: Homöostase

5.1 Der Begriff der Homöostase
    Mißverständnisse
– Defizitmotivation und «Anastase»
– Neugier und das homöostatische Prinzip
– Lagereflexe und Willkürbewegungen
    Definition des homöostatischen Systems
– Ein scheinbar paradoxer Effekt
– Homöostase und Konstanz

5.2 Die homöostatische Masche
    Zwei einführende Beispiele
– Ereismatische und teleokinetische Motorik
– Reafferenzprinzip
    Die Stabilisierung der anschaulichen Vertikalen
– Das Aubertsche Phänomen
– Die Bikomponententheorie
– Drehtransformation von Koordinatensytemen
– Eine Erklärungshypothese für das AUBERT-Phänomen

5.3 Rückkoppelung
    Der homöostatische Kreis
– Aufbau des Regelkreises
– Die Blickfolgeregelung
    Nichthomöostatische Rückkoppelungen
– Dysfunktionelle Effekte
– Funktionelle Effekte

6. Dynamische Systemanalyse I: Differenzengleichungen

6.1 Vorübung zur Regelungsdynamik
    Ein einfaches Simulationsspiel
– Diskretisation der Zeit
– Der Spielplan
– Ergebnisse und erste Folgerungen
    Verstärkung und Schwingung
– «Untersteuerung» im Regler
– Der allgemeine Verstärkungsfaktor
– Berechnung der Stabilitätsgrenze

6.2 Verzögerung erster Ordnung
    Gleitreibung
– Ein mechanisches Modell für Verstärkung
– Einführung eines Stoßdämpfers
    Differenzengleichungen
– Der Δ-Operator
– Rekursionsformel für die Differenzengleichung
– Geometrische Interpretation der Zeitkonstante
– Die Übergangsfolge
    Beispiele für gedämpfte Prozesse
– Eine probabilistische Interpretation
– Ein Modell für Prägung
    Verzögerung im Regelkreis
– Regler mit Verzögerung
– Strecke mit Verzögerung
– Berechnung des stationären Zustandes

6.3 Berechnung der Stabilität
    Zum Begriff der Varianz
– Definition
– Einfache Rechenregeln
    Varianz und Stabilität
– Herleitung der Grundformel
– Anwendung auf ein Beispiel
– Stabilität bei positiver Rückkoppelung

6.4 Verzögerung zweiter Ordnung
    Trägheit
– Erweiterung des mechanischen Grundmodells
– Differenzen höherer Ordnung
    Vergleich der Verzögerungen 1. und 2. Ordnung
– Berechnung der Übergangsfolge
– Geometrische Interpretation der 2. Zeitkonstante
– Zur generellen Bedeutung der dynamischen Grundkategorien

7. Dynamische Systemanalyse II: Operatorenrechnung

7.1 Einführung in die Operatorenrechnung
    Der Begriff des Operators
– Eine scheinbar paradoxe Schreibweise
– Blöcke als Funktionen
– Zeitfunktionen
– Diskretisation und Begrenzung der Zeit
– Funktionen und Operatoren
    Rechnen mit Operatoren
– Dynamisches Verhalten einer Kette
– Zerlegung in eine Kette
– Die Bedeutung komplexer Zahlen
– Diskretisationsfehler
    Weiterführende Überlegungen
– Lineare Differenzengleichungen
– Der Totzeit-Operator
– Übergangsfolge von Regelkreisen

7.2 Proportional-, Integral- und Differentialregelung
    Integralregelung
– Bleibende Regelabweichung bei P-Reglern
– Die Rolle der Elastizität
– Der ∑-Operator
– Ein einfaches Anwendungsbeispiel
    Proportional- und Integralverhalten
– Unterscheidungskriterien
– Gleitende Zwischenformen
– Ein sinnesphysiologisches Beispiel
    Folgeregelung
– Führungsgrößen
– Stationäres Verhalten der Folgeregelung
– Dynamisches Verhalten der Folgeregelung
    Differentialregelung
– Richtungswechsel bei trägen Prozessen
– Differentialglieder
– Stabilitätsprobleme
– PD-Regelung

8. Dynamische Systemanalyse III: Z-Transformation

8.1 Einführung in die Z-Transformation
    Vorbereitende Überlegungen
– Auf der Suche nach den Hintergründen
– Logarithmen als Modell
– Zahlenfolgen und Dezimalbrüche
– Transformation des Δ-Operators
– Transformation zusammengesetzter Operatoren
    Herleitung der Z-Transformation
– Unzulänglichkeiten des Dezimalbruchmodells
– Definition der Z-Transformation
– Anwendung auf elementare Zeitreihen
– Anwendung auf elementare Operatoren
    Umkehr der Z-Transformation
– Numerische Bestimmung des Ergebnisses
– Partialbruchzerlegung
– Einige Umformungen
– Einfache und mehrfache Pole
– Der Residuensatz

8.2 Anwendung der Z-Transformation
    Periodische Prozesse
– Übergangsfolge eines periodisch gedämpften Systems
– Anwendung der Moivreschen Formel
    Stabilität von Regelkreisen
– Aufgabestellung
– Ausführung der Standardprozedur
– Prozedur beim Vorliegen eines Doppelpols
– Die Bestimmung der Stabilitätsgrenze
– Die Bestimmung der Stetigkeitsgrenze
– Der periodische Fall
– Diskussion und Beispiel

9. Ultimate Systemanalyse I: Optimalität

9.1 Einführung in die ultimate Fragestellung
    Die Notwendigkeit einer teleonomen Ergänzung
– Der Begriff der «Störung» und das Problem der Zweckmäßigkeit
– Vitalismus
– Zielstrebigkeit und Zweckmäßigkeit
    Identität und Ganzheit
– Auslösende und strukturierende Verursachung
– Voraussetzungen ultimater Beschreibbarkeit
– Ökosysteme und ihre Kerne

9.2 Der Begriff der Optimalität
    Korrespondenz
– Der Sonderstatus der Eignungsvariablen
– Proximate Kodierung
– Ultimate Kodierung
– Quantifikation von Korrespondenz
    Nähere Erläuterungen zum Begriff der Optimalität
– Optimalprinzipien
– Statistische Norm und Idealnorm
– Potentialdarstellung

9.3 Lagrange-Multiplikatoren
    Optimale Parameter
– Der Zustandsraum
– Optimierung unter Randwertbedingungen
– Herleitung der Lagrange-Funktion
– Ein konkretes Beispiel
– Ausblick auf die dynamische Optimierung
    Optimierung im Regelkreis
– Verallgemeinerung des dynamischen Problems
– Bestimmung der optimalen Trajektorie
– Bestimmung des optimalen Reglerverhaltens

9.4 Andere Optimierungsverfahren
    Ein soziobiologisches Beispiel
– Gewinn und Kosten
– Empirische Herleitung der Optimierungsaufgabe
    Das Lösungsverfahren
– Das Grenzertragstheorem
– Das Theorem der homogenen Konkurrenz
– Fehler

10. Ultimate Systemanalyse II: Semantik

10.1 Einführung in die Theorie der Zeichen
    Stimulation und Reaktion
– Der Begriff der Stimulation und die kognitive Dimension
– Der Begriff der Reaktion und die intentionale Dimension
    Semiotik
– Die triadische Grundbeziehung
– Syntaktik
– Semantik
– Pragmatik

10.2 Pragmatik als Basis der Semantik
    Empirische Paradigmen
– Klassische Konditionierung
– Die Bedeutungslehre J. von Uexkülls
– Semantisierung eines primitiven Verhaltensmusters
    Nachrichten und Befehle
– Semantische Komplementarität
– Organetische und semantische Qualität
    Semantik und Idealform
– Das Problem der semantischen Reduktion
– Idealisierte Wirkungsgefüge
– Semantisierbarkeit von Signalen

10.3 Semantik und Homöostase
    Die Bedeutung der Homöostase für die Eignungsoptimierung
– Der Störungscharakter freier Eingänge
– Quellen und Senken homöostatischer Entropie
– Semantische Kontraktion von Wirkungsgefügen
    Homöostatische Dyaden
– Rauschen und Interferenz
– Vernetzung homöostatischer Dyaden
– Semantische Kodierung

10.4 Axiomatische Begründung der Semantik
    Definition der Zeichenbedeutung
– Allgemeiner Ansatz
– Der diskrete Fall
– Anwendung auf das Uexküllsche Beispiel
– Täuschung und Fehlleistung
    Semantisierung im gestörten Kanal
– Semantisierung bei Interferenz
– Der entscheidungstheoretische Ansatz
– Semantisierung bei Rauschen

10.5 Philosophische Implikationen
    Semantik und das psychophysische Problem
– Erlebnisinhalte als semantische Repräsentationen
– Parallelismus und Wechselwirkung
– Offene Eingänge und freie Ausgänge
– Das sogenannte Interaktionsparadox
– Die kausal-semantische Kontamination
    Semantik und Erkenntnistheorie
– Veridikalität
– Valenz und Problem
– Semantische Unterspezifikation
– Semantische Verzerrung
– Probleme der Klasseninklusion
– Semantik, Kausalität und die Zeitdimension

11. Stationäre Systemanalyse III: Ultimate Heuristik

11.1 Das Rekonstruktionsprinzip
    Das Problem der Wahrnehmungskonstanz
– Semantik als heuristisches Prinzip
– Distale und proximale Systemgrößen
    Ausnutzung der distalen Redundanz
– Die Unnötigkeit anschaulicher Korrespondenz
– Rekonstruktionsprinzip und Konstanzannahme
    Beispiele für Redundanzerwartungen
– Bewegungsgradienten
– Texturgradienten
– Hauptachsen

11.2 Das Kompensationsprinzip
    Das Problem der Wahrnehmungskonstanz
– Systematische Störungen
– Allgemeine Formulierung des Kompensationsprinzips
    Ermittlung und Einspeisung von Kompensationssignalen
– Efferente und afferente Heterokompensation
– Afferente Autokompensation
– Efferente Autokompensation
    Topologie und Metrik der semantischen Kodierung
– Das Skalenniveau semantischer Kodes
– Spektren und Felder
– Zur Topologie und Metrik des Farbenraumes

11.3 Das Korrekturprinzip
    Die Methode der mehrfachen Sicherung
– Äquivalenz und Kongruenz
– Die Verarbeitung inkongruenter Signale
    Semantik des Korrekturprinzips
– Fehlerkorrektur
– Bezeichnungsdimension und Gewichtsdimension
    Heuristische Anwendung des Korrekturprinzips
– Optisch-vestibuläre Bestimmung der anschaulichen Vertikalen
– Das Experiment von Bischof & Scheerer
– Das Problem der Vierdeutigkeit
– Afferente oder efferente Autokompensation?
– Empirische Entscheidung
    Korrektur und Kompensation
– Grundsätzlicher Vergleich
– Größenkonstanz
– Das Linsenmodell von E. Brunswik

12. Anhang: Mathematische Hilfsmittel

12.1 Rekapitulation von Formeln und Sätzen der Schulmathematik
    Potenzen und Wurzeln
– Parabeln
– Quadratische Gleichungen und Binome
    Exponentialfunktion und Logarithmen
– Exponentialfunktion
– Logarithmen
    Trigonometrie
– Winkel- und Arcusfunktionen
– Addition und Subtraktion von Winkelfunktionen
    Reihen
– Endliche geometrische Reihen
– Unendliche geometrische Reihen
– Reihenentwicklung eines Bruches

12.2 Vektoren und Matrizen
    Vektoren
– Zusammengesetzte mathematische Objekte
– Addition und Subtraktion von Vektoren
– Freie und gebundene Vektoren
– Produkt von Skalar und Vektor
    Matrizen
– Koordinatensysteme
– Matrixmultiplikation
– Rotation eines Vektors
– Orthogonalität und Transposition

12.3 Differentialrechnung
    Differentiation bei einer unabhängigen Veränderlichen
– Grundidee der Differentiation
– Einige wichtige Differentiationsformeln
– Die besondere Rolle der Eulerschen Zahl
– Ableitung der Exponentialfunktion und des Logarithmus
– Höhere Ableitungen
– Differentialgleichungen
    Differentiation bei mehreren unabhängigen Veränderlichen
– Partielle Differentialquotienten
– Das totale Differential
– Differentiation impliziter Funktionen

12.4 Komplexe Zahlen
    Allgemeine Einführung
– Grundrechenarten
– Die Gausssche Zahlenebene
    Komplexe Zahlen und die Exponentialfunktion
– Die Moivresche Gleichung
– Die Eulersche Gleichung